ZUM ABGEWÖHNEN: DIESE ANGEWOHNHEITEN SIND DICKMACHER!

Zeit für Neue gewohnheiten


Kneift die Lieblingsjeans oder geht dir bei wenigen Treppenstufen schon die Puste aus? Die paar überschüssigen Pfunde haben sich klammheimlich auf deine Hüften geschlichen und du weißt nicht woher sie kommen? Das könnte an ein paar Dickmachern liegen, die sich in deine alltäglichen Gewohnheiten eingeschlichen haben. Zum Abgewöhnen – ich zeige dir die größten Dickmacher!

Zucker macht süchtig

Wir nehmen tagtäglich viel zu viel Zucker zu uns, denn Zucker und seine Ersatzstoffe stecken mittlerweile in fast allem, besonders aber in Fertigprodukten. Die von der WHO empfohlene Tagesmenge an Zucker beträgt sechs Teelöffel, also 25 Gramm. Durchschnittlich nehmen wir jedoch 100 Gramm zu uns. Das sind nicht nur unnötige Kalorien, sondern auch Appetitanreger. Auch Zuckerersatzstoffe mit weniger Kalorien sind Dickmacher. Aspertan, Acesulfam & Co trainieren deinem Gehirn den Geschmack von Süßem an, denn sie sind um ein hundertfaches süßer als normaler Zucker. Die Folge ist, dass du nach immer mehr Süßem verlangst. Um deinem Gehirn den Zuckergeschmack abzugewöhnen, fast einige Tage lang Zucker. Das schult deine Wahrnehmung, wo überall Zucker drin ist, und spart dir Kalorien ein – und nach dem Zuckerfasten bewusst auf Zucker achten und weiterhin reduzieren!


Low-Fat ist der falsche Ansatz

Eine ausgewogene Ernährung braucht keine Low-Fat Produkte, denn die enthalten oft zu viel Zucker und regen durch ihre Zusammensetzung eher den Appetit an, als dass sie dauerhaft sättigen. Vollkornprodukte und Gemüse hingegen verfügen über eine Menge Ballaststoffe, diese werden langsamer verdaut und du fühlst dich länger satt.

Neueste Erkenntnisse aus der Sportmedizin und Langzeitstudien von Ernährungswissenschaftlern beweisen, dass Fette nicht ungesund sind – zumindest die richtigen Fette, die ungesättigen Fettsäuren. Die sind sogar sehr gesund! Mehrfach ungesättigte Fettsäuren stecken beispielsweise in fettem Seefisch und Tofu. Sie sorgen für die Steuerung des Blutdrucks und einen gesunden Cholesterinspiegel. Die einfach ungesättigten Fettsäuren hingegen, beispielsweise in Avocados und hochwertigem Olivenöl vorhanden, helfen beim Verwerten der aufgenommenen Vitamine.

 

Auch die gesättigten Fettsäuren sind in Maßen wichtig, denn sie dienen als Botenstoff unseres Nervensystems. Fette an sich erfüllen also eine lebenswichtige Funktion in unserem Körper. Wer auf Fette verzichtet, greift nachweislich stärker zu Kohlenhydraten und glaubt damit, seinem Körper etwas Gutes zu tun. Das Gegenteil ist der Fall, da dies unseren Blutfettspiegel in die Höhe treibt und das Risiko von Herz- Kreislauferkrankungen und Übergewicht steigern kann.


Feierabend-Bier

Du trinkst am Abend gerne mal ein Bier, ein Glas Wein oder ein Hugo? Was of wie eine Belohnung für einen anstrengenden Tag wirkt, schlägt sich schnell auf der Waage und deiner Fitness nieder. Schon kleine Mengen Alkohol beeinflussen dein Gehirn sowie Magen und Darm. Denn die meisten alkoholischen Getränke enthalten viele Kalorien und fördern gleichzeitig den Appetit. Besonders fatal: Auf lange Sicht schadet regelmäßiger, übermäßiger Alkoholgenuss insbesondere den Gehirnregionen, die für Sprache, Gedächtnisleistung und räumliches Denkvermögen verantwortlich sind. Zudem sorgt Alkohol für einen schlechten Blutdruck, schlechten Schlaf und lässt die Haut altern.


Zu wenig Wasser trinken

Mindestens 1,5 Liter Wasser oder ungesüßte Tees solltest du trinken. Wer zu wenig trinkt, ist leicht dehydriert. Das Gehirn reagiert dann häufig mit Hungergefühlen – obwohl dir nur Wasser fehlt. Reagiere auf jedes Hungergefühl erst einmal mit ein bis zwei Gläsern stillem Wasser. Verspürst du dann immer noch Hunger, kannst du zu einem gesunden Snack greifen. Positiver Nebeneffekt: Dein Magen ist schon etwas gefüllt und du wirst automatisch weniger essen.



Unbewusst Essen

Du isst deine Nudeln direkt aus dem Topf oder die Chips aus Tüte? Das geht zwar schnell und spart dir so manchen Abwasch, aber rächt sich später auf der Waage. Wenn du immer öfter nebenbei isst, verlierst du nämlich ein Gefühl für die Menge. Das Sättigungsgefühl setzt erst nach 20 Minuten ein. Bis dahin isst du, so lange etwas verfügbar ist – im Handumdrehen hast du so eine ganze Tafel Schokolade oder Essen für zwei verputzt. Richte deine Mahlzeiten in Zukunft auf Tellern und Schüsseln schön an und esse jede Gabel bewusst. Schmecke die Gewürze und einzelnen Zutaten raus.